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Arbeitskreis Ortsentwicklung/Wirtschaft/Tourismus

Ortsgestaltung und Verkehr sowie Wirtschaft und Tourismus geht alle an

Arbeitskreis Ortsgestaltung-Wirtschaft-Tourismus

Arbeitskreis-Sprecher:
Roland Amstädter; Tel: +49 (0)162/6163375
 
Unser Leitsatz:
Ortsgestaltung und Verkehr sowie Wirtschaft und Tourismus geht alle an
Wenn sich jedes Arbeitskreismitglied auch in seiner alltäglichen Aufgabe dessen bewusst ist, wird sich unser Leitmotiv:
Wir wollen Grassau nachhaltig lebenswert für die Bürger
und attraktiver für unsere Gäste gestalten
immer wieder neu bestätigen und die Notwendigkeit unseres Handelns beweisen.
 
Bisherige Projekte:
1. Markt − Radl − Weg
Der Agenda Arbeitskreis „Ortgestaltung und Verkehr" hat sich das ehrgeiziges Ziel gesetzt, den Radverkehr in und durch Grassau, Mietenkam und Rottau sicherer und damit attraktiver zu gestalten. Unter dem Motto, „Verkehrsberuhigt durch Grassau" soll Radfahren mehr Spaß machen. Das Fahrrad muss als Verkehrsmittel, sowohl für den Urlaubs- und Freizeitverkehr durch Touristen, als auch für die tägliche Fahrt der Einheimischen zur Arbeit, Schule oder zum Einkauf interessant werden.
Dazu sollen Rad- und Autoverkehrsströme über das gesamte Gemeindegebiet möglichst getrennt werden, indem Radfahrer auf weniger stark befahrenen Seitenstraßen geleitet werden. Wichtig ist dem Arbeitskreis die Tatsache, dass hierzu keine, bzw. möglichst wenig hochbaulichen Aktivitäten erforderlich sind, sondern bereits vorhandene Straßen und Wege nur durch entsprechende Beschilderung zu dem gewünschten, verkehrsberuhigten Radwegenetz werden! Der Vorteil dieser Aktion liegt darin, dass alle Verkehrsteilnehmer davon profitieren, der Verkehr damit entspannt und somit gefahrloser wird.
Der erste Teil des geplanten Radegenetztes ist die Verbindung in Ost/West-, bzw. West/Ost Richtung vom „Staudacher Kreisel" (Staatstraße 2096/Bundesstraße 305) durch Grassau zum Ortsein-, bzw. Ausgang bei Kucheln auf der B305.
Hierzu bedarf es ca. 45 Tafeln, die an meistens bereits vorhandenen Schilder-, Laternen- oder sonstigen Masten befestigt werden können. Die Beschilderung soll die vorgesehen vier Elemente:
•    (Schriftzug) AGENDA 21 Markt-Radl-Weg
•     das Fahrrad-Symbol mit einem Richtungspfeil
•    Und ggf. Ziel- und Entfernungsangaben
enthalten.
Das Projekt „Markt-Radl-Weg" wurde bereits vom AGENDA − Forum für gut befunden und mittlerweile auch durch den Gemeinderat befürwortet. Nachdem die Schilder hergestellt wurden, müssen diese nur noch an den entsprechenden Stellen angebracht werden.


•    2. Sonstige Aktivitäten:
Stellungnahme des Agenda21 Arbeitskreises Ortsgestaltung und Verkehr zum Projekt „Erweiterung des Naherholungsgebiets Reifinger Weiher".
An den Bürgermeister
und die Gemeinderäte
des Marktes Grassau
Grundsätzlich befürwortet der AK die Umgestaltung des Reifinger Weihers zu einem familiengerechten Badesee. Es unterstützt die der Agenda21 zu Grunde liegenden Prinzipien der nachhaltigen Gestaltung unseres Lebensraumes aus Sicht des AK in mindestens folgenden Punkten:
Wegen der günstigen Lage besteht für viele Bürgen und Gäste aus den Gemeinden Grassau, Marquartstein und Staudach die Möglichkeit, einen Badesee ohne Nutzung des Autos, also mit dem Fahrrad bzw. teilweise sogar zu Fuß zu erreichen.
Für die Gestaltung ist kaum umweltbelastender Landschaftsverbrauch erforderlich, man kann im Gegenteil eine Pflege der Flächen durch Bepflanzung und Gestaltung erwarten.
Für die Ausgestaltung des Projekts hat der Arbeitskreis folgende Anregungen:
Wir sehen in diesem Projekt eine Möglichkeit, Anreize zur Nutzung des Fahrrads als Verkehrsmittel anstelle des Autos zu schaffen:
Es sollten deshalb an mehreren, möglichst von den Liegenflächen einsehbaren (Diebstahlvermeidung) Stellen „vernünftige" Abstellmöglichkeiten für Fahrräder aufgestellt werden.
Der Weiher sollte unbedingt in das Konzept innerörtlicher Radlwege, das gerade vom AK erstellt wird, eingebunden werden.
Der Autoverkehr durch Benutzer des Weihers muss − auch im Sinne des Lärmschutzes für die umliegenden Anwohner − auf ein notwendiges Minimum reduziert werden:
Zugang zum See für Autonutzer darf nur über den geplanten südlichen Parkplatz möglich sein. Das Parken sollte auch nur auf diesem Parkplatz möglich sein und nicht z.B. auf der Zufahrtsstraße. Noch besser wäre es, den Parkplatz direkt an der Straße nach Pettendorf anstatt am See anzulegen, wenn die Grundstückssituation dies zulässt. Damit könnte auch die Lärmbelästigung der Anwohner reduziert werden.
Lindenfeldweg und die verlängerte Reifinger Straße müssen wirkungsvoll für den Zugangsverkehr gesperrt werden. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass die Anwohner und der SC Reifing diese Wege noch im erforderlichen Umfang nutzen können. Welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind, ist eine Frage der Detailplanung und sollte mit den Betroffenen abgestimmt werden.
Die Erhebung einer Parkplatzgebühr könnte ein Übriges dazu beitragen, dass der Weiher nicht unnötig viel mit dem Auto angefahren wird. Allerdings ist die Frage einer praktikablen Lösung noch zu klären, für die auch eine Kosten- und Nutzenrechnung durchgeführt werden muss. Erfahrungen dazu gibt es im Strandbad Feldwies.
Die Lärmbelästigung der umliegenden Anwohner muss begrenzt werden:
Neben der bereits angedachten Absenkung des Parkplatzes sollte die Zufahrtsstraße so gestaltet werden, dass dort langsam gefahren wird. Konkrete Maßnahmen dazu (optische „Entgradigung", Wellen im Weg) sind Sache der Detailplanung.
An der Süd-West Flanke des Weihers könnte eine Lärmschutzeinrichtung gute Dienste zur Reduzie¬rung der vom Badebetrieb ausgehenden Lärmbelästigung leisten. Ob Lärmschutzwall oder −Wand muss technisch (Akustik) geklärt und unter Kostengesichtspunkte bewertet werden.
Zur Eingrenzung der von den Anwohnern befürchteten ggf. nächtlichen Lärmbelästigungen - soweit denn diese durch Jugendliche verursacht werden − könnten eben diese Jugendlichen z.B. über das Jugendzentrum oder vermittelt durch das Jugendparlament in Organisation des Badebetriebes mit einbezogen werden (natürlich gegen finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde). Auf gleicher Ebene mit den befürchteten Ruhestörern stehend sind die Jugendlichen oftmals die besseren Ansprechpartner als unsere Ordnungshüter.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Ortgestaltung und Verkehr bieten an, bei den Detailpla¬nungen mitzuarbeiten und das Planungsbüro zu unterstützen.
Beschilderung der Radwege:
a) nach Bernau-Felden (Chiemsee) 2005
b) nach Übersee – Feldwies (Chiemsee) 2005
c) Radweg auf Seitenwege durch den Ort (Markt Radlweg) 2006
Bisherige Projekte
Erstellung eines Fragebogens für die Mietenkamer Bürger Nov. 2003
um zu erfahren, ob sich ein neuer Dorfladen rentieren könnte.
Ein Dorfladen für Mtk. war auch ein großes Anliegen des Bürgerm.
Auswertung des Fragebogens Dorfladen in Mietenkam Jan. 2004
Mit dem Ergebnis: Unter normalen Umständen nicht rentabel.
Es gäbe Alternativen, die jedoch in Mtk. nicht umsetzbar sind.
•    Erstellung eines Fragebogens für die Mietenkamer Bürger um zu erfahren, ob sich ein neuer Dorfladen rentieren könnte. Ein Dorfladen für Mietenkam war auch ein großes Anliegen des Bürgermeisters Nov. 2003
•    Auswertung des Fragebogens Dorfladen in Mietenkam mit dem Ergebnis: Unter normal Umständen nicht rentabel. Es gäbe jedoch Alternativen, die jedoch in Mietenkam nicht umsetzbar sind. Jan. 2004
•    Erstellung eines Fragebogens für Gäste in Grassau, Rottau Mai 2005 und Mietenkam in Zusammenarbeit mit der Tourist Info in
Grassau und Rottau
•    Erster „Tag der Betriebe“ in Grassau 24. Juni 2006(Beteiligung 16 Betriebe)
 
•    Auswertung der Tourismus Fragebögen 19. Mai 2007
und Erläuterung der einzelnen Punkte am „runden Tisch“
•    Zweiter „Tag der Betriebe“ in Grassau 19. April 2008 (Beteiligung 15 Betriebe)
•    Eine Wanderwoche wurde bereits im Forum diskutiert.
Dieses Vorhaben wollen wir nach vielen Überlegungen und
Rücksprachen auch mit dem Sporthotel Achental ändern zu
„geführte Wanderwoche“ und eventuell zu „geführte Wander- und
Kulturwochen “. Frau Braun war begeistert und
bot jede benötigte Hilfe an. Oktober 2010