Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Zeitpunkt der Unanfechtbarkeit des Auslegungsplans Rottau West

Amtliche Bekanntmachung Nr. 28/2021

Zeitpunkt der Unanfechtbarkeit des Umlegungsplans
der Umlegung „Rottau West“
Gemarkung Rottau, Markt Grassau
Bekanntmachung
des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Traunstein
vom 1. März 2021
Gemäß § 71 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), in der jeweils geltenden Fassung, gibt das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Traunstein, Salinenstraße 4, 83278 Traunstein bekannt, dass der Umlegungsplan der Umlegung „Rottau West“ am
1. März 2021
unanfechtbar geworden ist.
Mit dieser Bekanntmachung wird gemäß § 72 Abs.1 BauGB der bisherige Rechtszustand durch den im Umlegungsplan vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Die Bekanntma¬chung schließt die Einweisung der neuen Eigentümer in den Besitz der zugeteilten Flurstü¬cke ein.
Die im Umlegungsplan festgesetzten Geldleistungen sind nunmehr zur Zahlung fällig. Der Markt Grassau ist Gläubiger und Schuldner der Geldleistungen und wird die Abwicklung der Zahlungen gesondert regeln.
Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Traunstein wird die Berichtigung des Grundbuchs veranlassen und die Berichtigung des Liegenschaftskatasters durchführen.
Bis zur Berichtigung des Grundbuchs liegt der Umlegungsplan in Zimmer 214 im Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, während der Dienststunden zur Einsichtnahme aus. Die Einsicht in den Umlegungsplan ist jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Festsetzung des Zeitpunkts der Unanfechtbarkeit des Umlegungsplans kann in¬nerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Wider¬spruch ist beim
Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Traunstein, Salinenstraße 4, 83278 Traunstein
schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelasse¬nen  Form einzulegen. Sollte über den Widerspruch ohne zureichenden Grund in angemes¬sener Frist sachlich nicht entschieden werden, kann Antrag auf gerichtliche Entscheidung gestellt werden. Der Antrag ist beim
Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Traunstein, Salinenstraße 4, 83278 Traunstein
schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelasse- nen1 Form einzureichen. Über den Antrag entscheidet das
Landgericht München I, Kammer für Baulandsachen.
Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung kann nicht vor Ablauf von drei Monaten seit der Einlegung des Widerspruchs gestellt werden, außer wenn wegen besonderer Umstände des Falls eine kürzere Frist geboten ist. Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, ge¬gen den er sich richtet. Er soll die Erklärung, inwieweit der Verwaltungsakt angefochten wird, und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründe sowie die Tatsachen und Be¬weismittel angeben, die zur Rechtfertigung des Antrags dienen.
Josef Klapf, Vermessungsdirektor