Gleich mehrere Gebäude der historischen Solepumpstation Klaushäusl beherbergen heute das Museum Salz & Moor., © Museum Salz & Moor / Stefan Kattari

Sieben Häuser ...

Sieben Gebäude bilden das Klaushäusl. Zu Betriebszeiten der Soleleitung hatte jedes einzelne seine eigene Funktion. Auch heute werden die Häuser unterschiedlich genutzt.

Herzstück ist das turmförmige Maschinenhaus. In ihm befindet sich die originale Solehebemaschine (Wassersäulenmaschine), die an dieser Stelle annähernd 150 Jahre lang Sole in die Höhe gepumpt hat. Das langgestreckte Gebäude daneben ist die Niederreserve. Sie beherbergte zwei große Holzbecken mit Solevorrat, damit die Maschine auch bei Leitungsunterbrechungen weiterarbeiten konnte. Den gleichen Aufbau wies auch die Hochreserve auf, das Gebäude ganz oben am Waldrand. Vom kleinen Aufschlagwasserhaus auf halber Höhe am Hang wurde der Wasserdruck für die Pumpe erzeugt. Aufschlagwasser- und Maschinenhaus, Nieder- und Hochreserve beherbergen heute zusammen das Salzmuseum.

Im stattlichen dreistöckigen Brunnwärterhaus wohnte einst der Brunnwart mit seiner Familie. Heute sind dort Moormuseum und Sonderausstellung untergebracht. Die ehemalige Stallscheune dient auch heute noch unter dem steilen Dach als Lagerraum. Ebenerdig sind dort heute die Besucher-Toiletten eingebaut. Das niedrige Gehilfenhaus war früher den Gehilfen des Brunnwarts vorbehalten. Heute ist es zum gemütlichen Museums-Café umgebaut.