Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Satzungsbeschluss für die Erweiterung des Bebauungsplanes Rottau

Amtliche Bekanntmachung Nr. 88/2020

BEKANNTMACHUNG

des Satzungsbeschlusses für die Erweiterung des Bebauungsplanes „Rottau“

des Marktes Grassau

für das Grundstück Fl. Nr. 110/4 der Gemarkung Rottau westlich des Tagbauweges

Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung vom 03.03.2020 die Erweiterung des Bebauungsplanes „Rottau“ für das Grundstück Fl. Nr. 110/4 der Gemarkung Rottau westlich des Tagbauweges als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuchs (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt die Erweiterung des Bebauungsplans in Kraft. Jedermann kann den mit der 78. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren erweiterten Bebauungsplan in der Fassung vom 29.11.2019 / 03.03.2020 samt Begründung vom 29.11.2019 / 03.03.2020 sowie die zusammenfassende Erklärung einsehen. Die zusammenfassende Erklärung beinhaltet die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in dem Bebauungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde. Die Unterlagen können im Rathaus, Bauamt, Zimmer 9/EG, Anschrift: Marktstr. 1, 83224 Grassau, eingesehen und über deren Inhalt Auskunft verlangt werden.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach
1.    eine nach § 214 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,
3.    nach § 214 Abs. 3 S. 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und
4.    nach § 214 Abs. 2a im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.


Grassau, 30.04.2020   
Rudi Jantke
1. Bürgermeister