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Renteninfo Reha

Amtliche Bekanntmachung Nr. 122/2018

Die Deutsche Rentenversicherung in Bayern Prävention vor Reha vor Rente - Gesund bleiben mit den Leistungen der Deutschen Rentenversicherung Anzahl der erbrachten Rehaleistungen gestiegen

Die Anzahl der von der Deutschen Rentenversicherung erbrachten Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ist in den letzten zehn Jahren um rund 20 Prozent gestiegen. Wurden 2007 noch 900.000 entsprechende Rehaleistungen erbracht, waren es im vergangenen Jahr bereits 1.074.000. Allein rund
161.000 davon in Bayern, erklären die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern.

Von der Rehabilitation der Rentenversicherung profitieren nicht nur diejenigen Versicherten, die danach wieder am Erwerbsleben teilnehmen können, sondern auch die gesamte Versichertengemeinschaft. Denn wer wieder arbeitet, zahlt weiter Beiträge und vermeidet eine Rentenzahlung. Darüber hinaus bleiben den Arbeitgebern qualifizierte Arbeitskräfte erhalten.

Die meisten medizinischen Rehabilitationen werden aufgrund von orthopädischen Erkrankungen durchgeführt. In Bayern liegt ihr Anteil bei rund 50 Prozent. Ihnen folgen Behandlungen wegen psychischer Störungen und onkologischer Erkrankungen mit rund 11 beziehungsweise 12 Prozent, Herz- und Kreislauferkrankungen mit 7 Prozent sowie Störungen des Stoffwechsels mit rund 4 Prozent.

Prävention vor Reha vor Rente
Vorbeugen ist besser als heilen: Die Deutsche Rentenversicherung bietet ihren Versicherten bei ersten gesundheitlichen Beschwerden ein berufsbegleitendes Angebot zur Prävention an. Wiederkehrende Schmerzen oder Probleme mit dem Gewicht sind nur einige von vielen Warnzeichen des Körpers, dass die Gesundheit gefährdet sein kann.

Berufstätige, die diese oder andere Beeinträchtigungen haben, können einen Anspruch auf eine Präventionsleistung der gesetzlichen Rentenversicherung haben. Mit diesem Angebot sollen gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt und behoben sowie die Erwerbsfähigkeit erhalten werden.

Eine Präventionsleistung beantragen ? so funktioniert?s Der Hausarzt, der Betriebs- oder der Werksarzt können einen Präventionsbedarf bescheinigen. Die Beeinträchtigung und die Belastungsfaktoren trägt der Arzt in den ?Ärztlichen Befundbericht zum Präventionsantrag der Rentenversicherung? ein.

Weitere Informationen zum Thema Prävention und Reha, entsprechende Informationsbroschüren und Antragsformulare stehen im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de sowie in einer der zahlreichen
Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung zur Verfügung.

Telefonische Auskünfte gibt es am kostenlosen Servicetelefon unter 0800
1000 4800 oder für Arbeitgeber über den Firmenservice der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 1000 453.