Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Rechtsverbindlichkeit der 69. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich "Grassau-Golfakademie" im Bereich des Anwesen Niederfeldstr. 68- Fl.Nr. 1042/1 und 179 T

Amtliche Bekanntmachung Nr. 24/2018

Rechtsverbindlichkeit der

69. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich

„Grassau - Golfakademie“

im Bereich des Anwesens Niederfeldstraße 68 – Flnrn. 1042/1 u. 179 T

Zur 69. Änderung des Flächennutzungsplanes hat der Marktgemeinderat in der Sitzung vom 11.07.2017 den Feststellungsbeschluss erlassen.

Aufgrund des Bauantrages v. 08.01.2016 zur Nutzungsänderung des Haupt- und Nebengebäudes Niederfeldstraße 68 war im Hinblick auf das Entwicklungsgebot diese Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich. Die Gebietsart wurde als „SO-Sondergebiet Golfakademie mit untergeordneter hotelinterner Gastronomie des Hotels Golfresort Achental ausschließlich für Teilnehmer der Golfakademie“ dargestellt. Diese zulässige Nutzung wurde durch Eintrag einer beschränkt-persönlichen Dienstbarkeit dinglich gesichert.

Das Landratsamt Traunstein hat dieser 69. Änderung des Flächennutzungsplanes in der Fassung vom 25.01.2017 mit Begründung in der Fassung vom 21.03.2017 mit Bescheid vom 03.01.2018 ohne weitere Auflagen genehmigt. Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit gem. § 6 Abs. 5 des Baugesetzbuches (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung wird die 69. Flächennutzungsplanänderung wirksam.

Der genehmigte Flächennutzungsplan, die Begründung sowie die zusammenfassende Erklärung vom 01.02.2018 über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im Flächennutzungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, 83224 Grassau - Zimmer 9 - EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Auskunft erteilt.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Markt Grassau, 16.02.2018

Jantke, 1. Bürgermeister