Saitenmusik-Soiree 2018

Saitenmusik-Soiree 2018

Musikschule Saitenmusik-Soiree 2018

Marquartstein. Sie sind einfach für einander geschaffen, die Burgkirche Sankt Veit über Marquartstein und die alljährliche Saitenmusik-Soiree der Musikschule. Als etwas Besonderes stellte die Organisatorin und Musiklehrerin Barbara Sprüderer den Zuhörern in der gut besuchten Kirche diese Kombination vor. „Insofern seid ihr ein auserwähltes Publikum“, rief sie bei den Gästen Schmunzeln hervor.

Tatsächlich war es so. Vor dem eindrucksvollen Hintergrund des Altarraums eröffnete das Gitarrentrio Viel-saitig mit Emma-Marie Mühlberger, Lena Strehhuber und Kilian Kolb, Schüler von Sprüderer, den Abend. Mit einem Marsch und einer Andachtsweise leiteten sie wunderbar ein.

Sodann ging die Reise in die Welt. Maria Tanjic führte mit einem Tanzlied in die Bretagne, Schwester Magdalena brachte mit einem Walzer nach Spanien, Hanna Baumgartner, Schülerin von Sabine Huber, spielte einen Bolero. Ganz besonders Bild und Ton beim Ensemble Pfaffinger. Da steht eine siebenjährige Alicia Pfaffinger zwischen den sitzenden gestandenen Mannsbildern Christian, Flöte, und Dominik, Gitarre, und spielt selbstbewusst und gekonnt ihre Violine in „Staade Weis“ und „Aria“ von Karl Edelmann. Mit höherem Alter der zumeist Musikerinnen stieg der Anspruch der Stücke. Wunderbar klang das in der kleinen Kirche. Auch die zarten Töne waren in der guten Akustik der stillen Kirche wunderbar zu hören. Unter die älteren Schüler ordnete sich problemlos die junge Maximiliane Gnadl, Schülerin von Sabine Huber auf der Zither. Sie brachte den Banana Boat Song aus Jamaica. In ihren Soloauftritten mit der Gitarre stimmten Emma-Marie Mühlberger und Lena Strehhuber gefühlvoll auf das Konzertende ein. Den eigentlichen Schlusspunkt setzte Celin von Reppert. Die jugendliche Schülerin von Barbara Sprüderer ist seit mehreren Auftritten und einem kleinen Solokonzert im Achental bekannt. Jetzt brachte sie als Zugabe ein von ihr selbst geschriebenes Lied mit Stimme und Gitarre. Schon die Zugabe hatte das Publikum nachdrücklich eingefordert. Am Ende stand ein schöner Beifall für ein wunderbares Konzert.

In ihrem Dank unter anderem an die übrigen Musiklehrer, die die Schüler auf das Konzert vorbereitet hatten, brachte Barbara Sprüderer noch einmal die Freude über dieses alljährliche Konzert in der Burgkirche zum Ausdruck. „Sie ist einfach perfekt für Saitenkonzerte“, sah sie mit dem begeisterten Publikum. Das Bild vom Kirchenportal in der Abendsonne über das Achental war noch das I-Tüpfelchen auf den bezaubernden Abend.