Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanaufstellung Grassau Kucheln

Amtliche Bekanntmachung Nr. 93/2018

Bekanntmachung Nr. 93/2018

über die Rechtsverbindlichkeit der Planung zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Grassau-Kucheln“ für den Bereich südwestlich der Rottauer Straße unmittelbar am Ortseingang

Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 09.05.2017 für den vorbezeichneten Bebauungsplan den Satzungsbeschluss gemäß  § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) erlassen.
 
Mit dieser Bauleitplanung wurde der vorgenannte Bereich als eingeschränktes Gewerbegebiet (GE/E) ausgewiesen. Für die geplante Lagerhalle ist eine Wandhöhe von max. 6,70 m zulässig, für die bestehenden Betriebsgebäude auf Flnr. 737 Wandhöhen zwischen 5,50 m – 8,60 m.
Das Maß der baulichen Nutzung ist mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von max. 0,30 und einer Geschossflächenzahl von max. 0,60 begrenzt.

Die 67. Änderung des Flächennutzungsplanes wurde im Zuge dieser Bauleitplanung im Parallelverfahren durchgeführt.   

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Der aus dem Flächennutzungsplan entwickelte Bebauungsplan in der Fassung vom  24.01.2017 / 14.12.2017 samt Begründung vom 16.09.2016 / 09.05.2017 sowie die zusammenfassende Erklärung vom 23.10.2017 über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im Bebauungsplan berücksichtigt wurden und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, 83224 Grassau – Zimmer 9 / EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft erteilt.  

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44  Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  
Grassau, 23.05.2018
Jantke, 1. Bürgermeister