Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Rottau Bachstraße

Amtliche Bekanntmachung Nr. 106/2019

über die
Rechtsverbindlichkeit der Änderung des Bebauungsplanes                    „Rottau“ für das Grundstück Flnr. 261/5 der Gemarkung Rottau,                Anwesen Bachstraße 15

Der Bauausschuss hat in der Sitzung vom 27.06.2019 die vorbezeichnete Planänderung gem.  § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Mit dieser Planänderung wurden die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen zum Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses Bachstraße 15 mit Garagen- und Carportbau geschaffen. Zulässig ist eine zweigeschossige Bauweise (II VG) mit einer Wandhöhe von max. 6,50 m bei unverändertem Firstverlauf in Nord-Südrichtung. Desweiteren wurden im nördlichen Grundstücksbereich neue Baugrenzen für Garagen und Carports mit Wandhöhen von max. 3,0 m festgesetzt. Das Maß der baulichen Nutzung wurde mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,30 und einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 0,45 festgesetzt.
Im Übrigen gelten die Bebauungsplanfestsetzungen des rechtsgültigen Bebauungsplanes unverändert fort.  

Aufgrund dieser Änderungsplanung waren keine negativen Umweltauswirkungen erkennbar, von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 wurde deshalb gem. § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Die Änderungsplanung vom 18.02. / 12.06.2019 mit Begründung vom 18.02.2019 liegt im Rathaus Grassau  - Zimmer 9 / EG  -  ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf und kann dort während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  


Markt Grassau 02.07.2019
Noichl, 2. Bürgermeisterin