Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Rottau

Amtliche Bekanntmachung Nr. 87/2017

über die

Rechtsverbindlichkeit der Änderung des Bebauungsplanes „Rottau“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB für die Grundstücke Flnrn. 264, 265/1 und 265/5  im Bereich der Rudersbergstraße


Zur Änderung der vorbezeichneten Bauleitplanung hat der Marktgemeinderat in der Sitzung vom 09. Mai 2017 nach Durchführung des vorgeschriebenen Verfahrens den Satzungsbeschluss erlassen.


Mit dieser Bebauungsplanänderung wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung eines zusätzlichen Wohngebäudes mit Garagen im Grundstückswestbereich geschaffen. Die Gebietsartfestsetzung „WR“ blieb unverändert.   

Diese Bebauungsplanänderung wurde im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB durchgeführt. Nach § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB gelten die Verfahrensvorschriften des                 § 13 Abs. 3 Satz BauGB. Nachdem durch diese Änderungsplanung keine nachteiligen Auswirkungen erkennbar waren, konnte nach Abwägung der Umweltbelange von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen werden.


Der Satzungsbeschluss  wird  hiermit  gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, damit tritt die Erweiterung des Bebauungsplanes in Kraft.


Die Änderungsplanungen für den Bebauungsplan i.d.F. vom 18.01.2017 mit Begründung  i.d.F. vom 23.02.2017 können beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, 83224 Grassau, Zimmer 9 -  EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft erteilt.   


Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie der Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:


    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und nach § 214 Abs. 2 a BauGB beachtliche Fehler,


wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 - 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  

Markt Grassau, 11.05.2017

Jantke, 1. Bürgermeister