Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Rottau

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB);
Änderung des Bebauungsplanes „ROTTAU“ im beschleunigten Verfahren gem. § 13 a BauGB im Bereich der Rudersbergstraße für die Grundstücke Flnrn. 264, 265/1 und 265/5

- Öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB -


I. Der gegenständliche Bereich soll wegen zusätzlicher Baugrenzenfestsetzung im Grundstückswestbereich für ein zweigeschossiges Wohngebäude (II VG) mit Wandhöhe von max. 5,40 m und Festsetzung für ein Garagen- und Nebengebäude geändert werden. Die bestehenden Nebengebäude an der Westgrenze sollen abgebaut und durch einen grenznahen Garagenneubau mit Wandhöhe von max. 3,0 m ersetzt werden. Für das bestehende Hauptgebäude Rudersbergstraße 6 bleibt es unverändert bei einer Wandhöhe von 6,20 m für eine zweigeschossige (II VG) Bauweise.

II. Die Im Zuge der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und der Träger öffentlicher Belange vorgebrachten Einwendungen und fachlichen Informationen wurden in die Planung bereits eingearbeitet.
Der nachstehend abgebildeten Änderungsplanung wurde durch den Bauausschuss in der Sitzung vom 21.02.2017 zugestimmt und zugleich der Billigungs- und Auslegungsbeschluss erlassen.

Diese Bebauungsplanänderung erfolgt im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a BauGB. Nach § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB gelten die Vorschriften des § 13 Abs. 3 Satz 1 BauGB. Von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB wurde abgesehen.

III. Die öffentliche Auslegung des Änderungsplanes i.d.F. vom 13.10.2016 / 18.01.2017 und der Begründung vom 26.10.2016 / 23.02.2017 erfolgt gem. § 3 Abs. 2 BauGB im Zeitraum ab

Freitag, 17.03.2017 bis Montag, 18.04.2017

im Rathaus Grassau, Bauamt – Zimmer 9 (EG) zu den üblichen Öffnungszeiten.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Änderungsplan gem. § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB bzw. § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können.

Markt Grassau, 23.2.2017
Jantke 1. Bürgermeister