Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Rottau

Amtliche Bekanntmachung Nr. /2017
über die
Rechtsverbindlichkeit der Änderung des Bebauungsplanes „Rottau“ für das Grundstück Flnr. 715/6 der Gemarkung Rottau an der Ecke Hauptstraße - Kramerweg

Der Bauausschuss hat in der Sitzung vom 14.03.2017 die vorbezeichnete Planänderung gem. § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.

Mit dieser Planänderung wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen südseitigen Quergiebeleinbau am bereits im Rohbau befindlichen Wohnhaus geschaffen.
Die übrigen Bebauungsplanfestsetzungen im zeichnerischen Teil sowie in den Textfestsetzungen blieben von dieser Änderungsplanung unberührt.

Aufgrund dieser Änderungsplanung waren keine negativen Umweltauswirkungen erkennbar, von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 wurde deshalb gem. § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Die Änderungsplanung vom 16.11.2016 / 22.02.2017 mit Begründung vom 21.12.2016 liegt im Rathaus Grassau - Zimmer 9 / EG - ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf und kann dort während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Markt Grassau, 15.3.2017
Jantke, 1. Bürgermeister