Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Mitterfeld

Amtliche Bekanntmachung Nr. 190/2017

Rechtsverbindlichkeit
der Änderung des Bebauungsplanes „Grassau-Mitterfeld“  im Bereich Stadlbauerweg-Ost

Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 19.09.2017 die vorbezeichnete Planänderung gem. § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Diese Planänderung sieht im südöstlichen Teil der Flnr. 285 die Ausweisung eines Baurechts für ein Einzelhaus oder ein Doppelhaus mit Wandhöhe von max. 5,20 m samt Garagen- und Nebengebäuden vor. Hierzu sind offene Baugrenzen mit einer Geschossflächenzahl von max. 0,45 festgesetzt, die Gebietsart ist wie im südlichen Bereich „WA“.
 
Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Der mit dem Flächennutzungsplan im Parallelverfahren geänderte Bebauungsplan in der Fassung vom 16.02.2016 / 30.11.2016 / 07.02.2017 / 13.07.2017 samt Begründung vom 18.02.2017 / 17.07.2017 kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, Grassau - Zimmer 9 / EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft gegeben.  

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  
Markt Grassau, 5.10.2017
Jantke, 1. Bürgermeister