Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Grassau Samerweg

Amtliche Bekanntmachung Nr. 205/2017

Amtliche Bekanntmachung
über die
Rechtsverbindlichkeit der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2
„Grassau-Reifing“
für das Grundstück Flnr. 1543/6 – Anwesen Samerweg 9                                                              (Veranlasser:  Fa. Sprus Bauträger GmbH))

Der Bauausschuss hat in der Sitzung vom 09.11.2017 die vorbezeichnete Planänderung gemäß § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Mit dieser Änderungsplanung wurden die bislang geltenden Baugrenzen für das Hauptgebäude mit 16*12m übernommen und im Gegenzug die Baugrenzen für die Garagen- und Nebengebäude erweitert.  Für das Hauptgebäude gilt nun eine Wandhöhe von               max. 6,50 m, für die Garagen- und Nebengebäude 3,0 m.
Das Maß der baulichen Nutzung wurde mit einer Geschossflächenzahl von 0,40 übernommen.
 
Aufgrund dieser Änderungsplanung waren keine negativen Umweltauswirkungen erkennbar, von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 wurde deshalb gem. § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Die Änderungsplanung i.d.F. vom 02.08.2017 / 10.10.2017 und die Begründung i.d.F. vom 30.08.2017 / 18.10.2017 liegt im Rathaus Grassau  - Zimmer 9 EG  -  ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf und kann dort während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  

Markt Grassau, 10.11.2017
Jantke, 1. Bürgermeister