Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Grassau Reit

Amtliche Bekanntmachung Nr. 137/2019

über
die Rechtsverbindlichkeit zur Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 6                  „Grassau-Reit“ westlich der Gänsbachstraße

(Grundstücke Flnrn. 1564, 1566, 1604 (Bachlauf) 1603/1 (Straßengrundstück) – alle Gemarkung Grassau)

 

Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 30.07.2019 zur Erweiterung des vorzeichneten Bebauungsplanes den Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) erlassen.
Mit dieser Bauleitplanung wurden im gegenständlichen Bereich die Baugrenzen zum Neubau eines Senioren- und Pflegeheimes sowie von betreutem Wohnen (SO) sowie für eine Wohnbebauung (WA) geschaffen.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Der mit der 75. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren geänderte Bebauungsplan in der Fassung vom 10.05.2019 / 28.08.2019 samt Begründung vom 10.05.2019 sowie die zusammenfassende Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im Bebauungsplan berücksichtigt wurden und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, 83224 Grassau – Zimmer 9 / EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft erteilt.  

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44  Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  

Markt Grassau, 25.09.2019

Jantke, 1. Bürgermeister