Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Grassau Reifing

Amtliche Bekanntmachung Nr. 122/2019

Bekanntmachung

über die
Rechtsverbindlichkeit
der Änderung des Bebauungsplanes
Nr. 2 „Grassau-Reifing“
für das Grundstück Flnr. 1617/11, Fragnerstraße 11 in Grassau


Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 30.07.2019 die vorbezeichnete Planänderung gemäß § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Mit dieser Planänderung wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen südseitigen Anbau an das Wohngebäude geschaffen, wobei für den Anbau eine Wandhöhe von max. 4,60 m bei zwei Vollgeschossen zulässig ist.

Diese Bebauungsplanänderung wurde im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB durchgeführt. Aufgrund dieser Änderungsplanung waren keine negativen Umwelt-auswirkungen erkennbar, von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 wurde deshalb gemäß            § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Die Änderungsplanung vom 18.02.2019/16.08.2019 mit Begründung vom 10.05.2019 liegt im Rathaus Grassau - Zimmer 9 / EG -  ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf und kann dort während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  
Markt Grassau, 19.08.2019

Rudi Jantke