Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Grassau Mitterfeld

Amtliche Bekanntmachung Nr. 23/2018

über die

Rechtsverbindlichkeit der
 68. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich
 „Grassau - Mitterfeld“
zur Ausweisung eines Baugrundstücks nördlich des Stadlbauerweges
(Grundstücke: Flnrn.:  285 T, 867 T, Straßen-u. Wegeflächen 286 T und 867/1 T)


Zur 68. Änderung des Flächennutzungsplanes hat der Marktgemeinderat in der Sitzung vom 19.09.2017 den Feststellungsbeschluss erlassen.

Mit dieser Änderungsplanung wurde auf der südöstlichen Grundstücksteilfläche von Flnr. 285 ein Baurecht ausgewiesen, die Gebietsart wurde mit „WA-Allgemeines Wohngebiet“ dargestellt.  
Das Landratsamt Traunstein hat dieser 68. Änderung des Flächennutzungsplanes in der Fassung vom 30.11.2016 mit Begründung in der Fassung vom 17.07.2017 mit Bescheid vom 13.10.2016 ohne weitere Auflagen genehmigt. Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit gem. § 6 Abs. 5 des Baugesetzbuches (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung wird die 68. Flächennutzungsplanänderung wirksam.

Der genehmigte Flächennutzungsplan, die Begründung sowie die zusammenfassende Erklärung vom 31.01.2018 über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im Flächennutzungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, 83224 Grassau - Zimmer 9 - EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft erteilt.   

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und                              Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.