Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebauungsplanänderung Grassau Gewerbegebiet

Amtliche Bekanntmachung Nr. 91/2018

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB);
Änderung des Bebauungsplanes „Grassau, Gewerbegebiet, Erweiterungsbereich West“ im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a BauGB im Bereich der Flnrn. 1646/4 T, 1650/2 und 1650/7 westlich der Ortsstraße Eichelreuth                                     (Veranlasser: Biomassehof Achental GmbH & Co.KG)
- Öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB -  


I.    Im gegenständlichen Änderungsbereich sind im rechtsgültigen Bebauungsplan von 2006  bereits drei großflächige Baurechte für eine zweigeschossige Bauweise (II VG) mit Wandhöhen von max. 7,50 m und Firsthöhen von max. 11,0 m festgesetzt. Zulässig ist eine Grundflächenzahl von 0,5 (Flnr. 1650 - neu 1650/7: 0,8) und eine Geschossflächenzahl von 1,0.
Auf Flnr. 1650/2 ist die Errichtung eines Bürogebäudes mit Flachdach mit Wandhöhe von max. 8,20 m und Gebäudehöhe von max. 11,0 m geplant. Aus diesem Anlass soll der Bebauungsplan für dieses Baurecht sowie für das unmittelbar nördlich angrenzende Grundstück Flrn. 1650/7 mit zwei Baurechten entsprechend geändert werden. Dort bleibt es unverändert bei den Wandhöhen von 7,50 m und den Firsthöhen von 11,0 m. Das Maß der baulichen Nutzung soll für die drei Baurechte einheitlich mit einer Grundflächenzahl von 0,8 und einer Geschossflächenzahl von 1,0 festgesetzt werden.
Die Gebietsart bleibt unverändert mit „GE/E-Gewerbegebiet eingeschränkt“ gemäß                § 8 BauNVO.  
Die westliche Grundstücksfläche Flnr. 1646/4 T wurde als öffentliche Grünfläche mit Gestaltung des Bachbereiches durch einen Landschaftsplaner dargestellt.
 
III.    Für diese Änderungsplanung wurde durch den Marktgemeinderat in der Sitzung vom 09.11.2017 der Billigungs- und Auslegungsbeschluss erlassen, der hiermit bekannt gemacht wird. Die Abwägung nach § 1 Abs. 7 BauGB über Einwendungen und Anregungen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und der Träger öffentlicher Belange wurde in der Sitzung vom 09.11.2017 vorgenommen.
Diese Bebauungsplanänderung erfolgt im beschleunigten Verfahren gemäß                    § 13 a BauGB. Nach § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB gelten die Vorschriften des § 13 Abs. 3  Satz 1 BauGB. Von einer Umweltprüfung wird nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen.  
Hinsichtlich der Lärmprognose liegt ein schalltechnisches Gutachten des                                         IB Hoock & Farny aus Landshut vom 08.01.2018 vor. Zusammenfassend wird darin festgestellt, dass die geltenden Immissionsrichtwerte nach TA Lärm bei Einhaltung der Auflagen eingehalten werden.

IV.    Die öffentliche Auslegung des Änderungsplanes i.d.F. vom 16.02.2018 samt Begründung erfolgt gem. § 3 Abs. 2 BauGB im Zeitraum ab

Montag, 11.06.20186  bis Donnerstag, 12.07.2018  

    im Rathaus Grassau, Bauamt – Zimmer 9 (EG) zu den üblichen Öffnungszeiten.

    Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Es wird  darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Änderungsplan gem. § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB bzw.                  4 a Abs.6 BauGB unberücksichtigt bleiben können.


Markt Grassau, 18.5.2018

Jantke, 1 Bürgermeister