Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Golfakademie

Amtliche Bekanntmachung Nr. 10/2018

über die
Rechtsverbindlichkeit
des Bebauungsplanes „Golfakademie“ östlich der Niederfeldstraße

Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 11.07.2017 die vorbezeichnete Planänderung gem. § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Mit der 51. Änderung des Flächennutzungsplanes im Jahre 2013 wurde der gegenständliche Bereich bereits als „Sondergebiet Golf, Erweiterung 18-Löcher Golfplatz“ dargestellt.  
Wegen der geplanten Nutzungsänderung von einem Gartenbaubetrieb in eine „Golfakademie“ als untergeordneter Teil des Hotels „Golfresort Achental“ ist die Aufstellung des vorbezeichneten Bebauungsplanes erforderlich gewesen.
Es sind Baugrenzen gemäß tatsächlichem Gebäudebestand mit geringfügigen Baugrenzenerweiterungen für eingeschossige Anbauten sowie für einen überdachten Freisitz festgesetzt. Die Wandhöhen sind bei zweigeschossiger Bauweise mit                    max. 7,50 m und bei eingeschossiger Bauweise mit max. 4,20 m bzw. 3,0 m ausgewiesen. Für die insgesamt 18 Gästebetten sind sechs Stellplätze im nordwestlichen Grundstücksteil vorgesehen.
 
Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Der Flächennutzungsplan wurde berichtigt der Bebauungsplan in der Fassung vom 01.06.2016 / 25.01.2017 samt Begründung vom 22.06.2016 kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, Grassau - Zimmer 9 / EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft gegeben.  

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.