Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Geigelsteinstraße

Bekanntmachung
über die Rechtsverbindlichkeit der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Grassau-Nord“ für das Grundstück Flnr. 230, Geigelsteinstraße 31 (Veranlasser: S.u.M. Koch)

Der Bauausschuss hat in der Sitzung vom 21.02.2017 die vorbezeichnete Planänderung gemäß § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.

Mit dieser Planänderung wurden die Voraussetzungen für einen Einbau eines Quergiebels an der Gebäudesüdseite geschaffen. Gleichzeitig wurden die Baugrenzen südseitig geringfügig erweitert und das Maß der baulichen Nutzung mit einer Geschossflächenzahl von 0,45 festgesetzt. Die Baugrenzen und Bauhöhen für die Garagen- und Nebengebäude entlang der westlichen Grundstücksgrenze wurden gemäß tatsächlichem Gebäudebestand eingetragen.

Aufgrund dieser Änderungsplanung waren keine negativen Umweltauswirkungen erkennbar, von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 wurde deshalb gem. § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Die Änderungsplanung vom 24.11.2016 mit Begründung vom 21.12.2016 liegt im Rathaus Grassau - Zimmer 9 / EG - ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf und kann dort während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Markt Grassau, 27.2.2017
Jantke, 1. Bürgermeister