Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Feuerwehrhaus

Amtliche Bekanntmachung Nr. 226/2017

über die
Rechtsverbindlichkeit
der Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Grassau-Nord“  im östlich der Aichstraße (Feuerwehrhaus)

Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 28.11.2017 die vorbezeichnete Planänderung gem. § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Diese Planänderung sieht nördlich des Feuerwehrgerätehauses eine neue Erschließungsstraße sowie nördlich davon 3 Baurechte für Mehrfamilienhäuser vor. Hierzu sind offene Baugrenzen mit einer Geschossflächenzahl für die Parzelle 1 von max. 0,48 und für Parzelle 2 und 3 von max. 0,45 festgesetzt, die Gebietsart ist festgesetzt mit „MI-Mischgebiet“. Südlich von der neu entstehenden Straße soll eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses im Osten erfolgen, außerdem werden neue Parkplatzflächen angelegt und eine Umfahrung des Feuerwehrgebäudes soll eingerichtet werden. Der Anbau an die bestehenden Feuerwehrhallen soll eingeschossig mit einer Wandhöhe von 5,0 m erfolgen. Als Gebietsart wurde für die Flächen der Feuerwehr „Flächen für den Gemeinbedarf – Feuerwehr“ festgesetzt.
 
Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Der mit dem Flächennutzungsplan im Parallelverfahren geänderte Bebauungsplan in der Fassung vom 26.02.2016 / 20.09.2017 samt Begründung vom 06.07.2016 / 20.09.2017 kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, Grassau - Zimmer 9 / EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft gegeben.  

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.  

Markt Grassau, 5.12.2017

Jantke, 1. Bürgermeister