Grassau mit Blick auf den Schnappenberg, © Markt Grassau

Bebauungsplanänderung Eichelreuth Aldi

Amtliche Bekanntmachung Nr. 56/2018

über
die Rechtsverbindlichkeit zur Änderung des Bebauungsplanes
„Grassau-Gewerbegebiet Eichelreuth, Erweiterungsbereich West“
für die Grundstücke Flnrn. 1646/5 und 1646/7 durch die Fa. ALDI Süd GmbH & Co.KG zum Anbau an das bestehende Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft                                  
 
Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 13.03.2018 für die Änderung des vorzeichneten Bebauungsplanes den Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) erlassen.
 
Mit dieser Bauleitplanung wurde das Baurecht im ostseitigen Bereich zur Erweiterung des Lebensmitteleinzelhandelsgeschäftes in einer Breite von 4,0 m und Errichtung einer überdachten Einkaufswagenabstelle geschaffen.
Die Gebietsartfestsetzung erfolgte mit „SO-Sondergebiet Lebensmitteldiscountmarkt“ gemäß § 11 BauNVO. Im Zuge des Verfahrens wurde das IB C. Hentschel aus Freising zur Anfertigung eines schalltechnisches Gutachten beauftragt. Zusammenfassend wird festgestellt, dass aus schalltechnischer Sicht die Gebäudeweiterung unter Festsetzung von Auflagen (Abschirmung CO2-Anlage Nord) möglich ist.

Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht, diese Planänderung tritt damit in Kraft.

Der mit dem Flächennutzungsplan im Parallelverfahren geänderte Bebauungsplan in der Fassung vom 10.02. / 04.09.2017 samt Begründung vom 07.07.2017 / 19.02.2018 sowie die zusammenfassende Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im Bebauungsplan berücksichtigt wurden und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann beim Markt Grassau (Bauamt, Marktstraße 1, 83224 Grassau – Zimmer 9 / EG) während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Auf Verlangen wird über die vorbezeichneten Inhalte Auskunft erteilt.  

Auf die Vorschriften für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach:

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber dem Markt Grassau geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44  Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.