Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Bebaunngsplanänderung Grassau Eichelreuth

Amtliche Bekanntmachung Nr. 136/2021

BEKANNTMACHUNG

des Satzungsbeschlusses für die Erweiterung des Bebauungsplanes „Eichelreuth“

des Marktes Grassau

für die Grundstücke Fl. Nrn. 1647, 1647/2, 1648 und 1648/2 der Gemarkung Grassau

Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung vom 05.10.2021 die Erweiterung des Bebauungsplanes „Eichelreuth“ für die Grundstücke Fl. Nrn. 1647, 1647/2, 1648 und 1648/2 der Gemarkung Grassau als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuchs (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt die Erweiterung des Bebauungsplans in Kraft. Jedermann kann den mit der 80. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren erweiterten Bebauungsplan in der Fassung vom 05.10.2021 samt Begründung vom 05.10.2020 und Immissionsschutztechnischen Gutachten vom 16.07.2021 einsehen.
Im rechtsgültigen Flächennutzungsplan ist die Gebietsart für den gegenständlichen Bereich als „landwirtschaftliche Grünfläche“ dargestellt. Aufgrund der künftigen Nutzung ist der Änderungsbereich als „Gewerbegebiet mit Emissionseinschränkung“ gemäß § 8 BauNVO, bzw. als „Mischgebiet“ gemäß § 6 BauNVO darzustellen. Die Darstellung im Flächennutzungsplan wird insoweit nach § 13 a Abs. 2 Nr. 2 Halbsatz 2 BauGB im Zuge dieses Verfahrens mit der 80. Änderung redaktionell angepasst. Die Unterlagen können im Rathaus, Bauamt, Zimmer 6/EG, Anschrift: Marktstr. 1, 83224 Grassau, eingesehen und über deren Inhalt Auskunft verlangt werden.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach
1.    eine nach § 214 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,
3.    nach § 214 Abs. 3 S. 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und
4.    nach § 214 Abs. 2a im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Grassau, 22.11.2021      
Stefan Kattari
1. Bürgermeister