Luftbild Grassau Zentrum, © Hans Vodermeier, Publicdesign

Artenvielfalt in Grassau erhalten

Amtliche Bekanntmachung Nr. 51/2019

An zwei Nachmittagen zeigt Stefan Kattari in Theorie und Praxis unterschiedliche Techniken, um zu vielfältigen Blumenwiesen zu kommen. Ziel ist es, möglichst vielen Personen das Wissen darüber zu vermitteln und zur Nachahmung anzuregen. Die Teilnehmer dürfen dabei gerne selbst Hand anlegen und die Techniken üben. Die beiden Veranstaltungen sind mit dem Landschaftspflegeverband Traunstein, dem Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege und der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Grassau nimmt damit eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Maßnahmen zur Artenvielfalt im Landkreis Traunstein ein.
Freitag, 12. April, 15-18 Uhr. Treffpunkt Museum Salz & Moor am Klaushäusl. Vorgestellt werden verschiedene Methoden und deren konkrete Anwendung, dazu gibt es Tipps aus der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Blumenwiesen. Zur Anwendung kommt die „Artenanreicherung“ unmittelbar am Klaushäusl selbst und die „Neuansaat“ nur wenige Meter entfernt. Zum Abschluss wird die Fläche am Bienenschauhaus begutachtet, die im vergangenen Jahr angesät worden ist.
Freitag, 28. Juni, 19-21 Uhr. Treffpunkt wird noch bekannt gegeben. Vorgestellt wird die Technik „Mähgutübertragung“, die richtig angewendet die ökologisch hochwertigsten Ergebnisse bringt.
Ansprechpartner
Stefan Kattari ist Biologe und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Anlage und Pflege von Blumenwiesen. Er ist in der Gemeindeverwaltung neben seiner Tätigkeit als Leiter des Museums Salz & Moor für Natur- und Umweltschutz zuständig: Tel. 4008-18 oder Email stefan.kattari@grassau.de