Tourenvorschlag Hochplatte

Wandern rund um Grassau Wandern rund um Grassau

Los gehts

Den Aufstieg zur Hochplatte beginnt der Wanderer am günstigsten am Parkplatz (550m) der Hochplattenbahn im Marquartsteiner Ortsteil Niedernfels. Die Seilbahn bietet gleichzeitig die Möglichkeit, eine gute Wegstrecke abzukürzen. Wenn Sie das nicht wollen, folgen Sie der Forststraße vom Parkplatz aus. Im schattigen Wald wird es Ihnen nicht einmal im Hochsommer zu heiß werden. Nach einigen Kehren zweigt links ein Weg ab und führt Sie auf die Staffn-Alm (1.045m), an der auch die Bergstation der Hochplattenbahn liegt. Gehzeit ca. 1 1/4 Stunden.

Raus aus dem Wald

Der weitere Weg zur Hochplatte verläuft auf breiter Forststraße und ist gut ausgeschildert. Bis zur Plattenalm  in gut 1320 Metern Höhe begleitet Sie weiterhin der Wald. Dann treten die Bäume zurück und geben den Blick über das Achental frei. An der Hangkante rückt erstmals die Kampenwand ins Blickfeld. Folgen Sie nun dem Pfad bergan, der an dieser Stelle links abzweigt. Es folgt ein schmaler Weg mit einer kurzen Kletterpartie, die aber auch von ungeübten Berggehern zu bewältigen ist. Vorbei an immer niedriger werdenden Bäumen und schließlich nur noch durch Latschenkiefergebüsch gelangen Sie zum Gipfelkreuz (1.586m). Gehzeit ab Hochplattenbahn-Bergstation ca. 2 Stunden.

Die Aussicht als Belohnung

Nach Süden geht der Blick weit bis zu den Hohen Tauern, und bei guter Sicht sehen Sie bis zum Großglockner. Im Norden liegt majestätisch und still der Chiemsee. Segelboote sind nur als kleine weiße Punkte zu erkennen. Im Westen liegt die Kampenwand ganz nah, und in weiterer Entfernung der Wendelstein. Nach Osten schweift der Blick zuletzt über das Achental zu den steilen Hängen des Hochfellns. Dahinter liegt der Hochgern.

Für Ambitionierte besteht die Möglichkeit, an der Piesenhausener Hochalm (1.400m)  vorbei zur Kampenwand weiterzuwandern. Der Abstieg erfolgt dann wahlweise nach Aschau (auch Seilbahn) oder nach Rottau. Dem normalsterblichen Wanderer empfiehlt sich der gleiche Abstieg wie der Aufstieg. Die Staffn-Alm bietet dabei das ganze Jahr über (November und April geschlossen) willkommene Möglichkeit zur Einkehr. (Autor: Stefan Kattari, Dipl. Biologe u. Wanderführer)

  • Wanderkarte: „Achental", Top. Karte - 1:25.000
  • Kombinierte Rad- und Wanderkarte: „Chiemgau Nr. 3", Flugsichtkarte − 1:30.000

Ersten Eindruck verschaffen

Über unsere interaktive Wanderkarte können Sie sich vorab einen ersten Eindruck über die Wanderung verschaffen. Hier finden Sie ausführliche Beschreibungen, Kartenausschnitte und wertvolle Tipps für Ihre Planung.

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