auf Karte zeigen:
Tourenvorschlag Grassauer und Rottauer Almen
Hefteralm
Los gehts
Ausgangspunkt für eine beschauliche Almwanderung ist der Wanderparkplatz oberhalb des ehemaligen Bergbads im Grassauer Ortsteil Kucheln. Folgen Sie der Teerstraße bis zum Stehtrumpf. Oberhalb des Gehöfts zweigt links ein Pfad im spitzen Winkel in Richtung Zeppelinhöhe ab, die Sie nach einigen Gehminuten erreichen. Ein Denkmal erinnert dort an den Erbauer der Luftschiffe und bietet zugleich einen schönen Blick über das Achental bis hin zum Chiemsee.
Die ersten Almen sind nicht mehr weit
Wenig später überqueren Sie den steil eingeschnittenen Torgraben auf einer Furt. Unmittelbar danach zweigt der Weg zu den Grassauer Almen rechts bergan ab. Nach einigen Serpentinen gelangen Sie so auf eine Forststraße, der Sie ebenfalls bergan folgen, und bald haben Sie die erste Alm erreicht: die Rachlalm (920m). Von der oberen Hangkante sind oft Drachenflieger beim Starten zu beobachten. Der Weg führt nun weitgehend eben über eine offene Almwiesenlandschaft in Richtung Hefteralm (930m). Auf dem Höhenrücken kurz nach der Hufnagelalm liegt mit etwas über 900 Metern der höchste Punkt der Wanderung.
Die Natur genießen
Die Almwiesen bieten das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Bild. Im Frühjahr blühen an feuchten Stellen die Dotterblumen. Den Sommer über labt sich das Almvieh am saftigen Grün. Klare Tage im Herbst lassen den umgebende Bergwald leuchten und die andere Seite des Achentals zum Greifen nah scheinen. Der Winter schließlich verziert mit seinem Frost Almhütten und Zäune mit bizarren Kristallen.
Kaiserschmarrn auf der Hefteralm
Die Almhütte der Hefteralm versteckt sich hinter einem kleinen Wäldchen. Den Sommer über ist man gut auf Wanderer eingerichtet. Neben Kühen bevölkern zahlreiche Haustiere die Hefteralm: Ein Streichelzoo, der besonders bei Familien mit Kindern sehr beliebt ist. Von hier aus sieht man auch die Inseln im Bayerischen Meer, und bei gutem Wetter ist sogar ein Teil des Königsschlosses zu erkennen. Tipp: Probieren Sie den Kaiserschmarrn (nur bis 16.00 Uhr).
Der Rückweg
Der Abstieg zurück zum Strehtrumpf verläuft weitgehend im schattigen Wald. An der Weggabelung einige Minuten unterhalb der Hefteralm halten Sie sich rechts - links gehts nach Rottau. Hier bietet sich ein letzter Ausblick auf den Chiemsee und die Rottauer Filze, bevor Sie am Strehtrumpf zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückkehren. (Autor: Stefan Kattari, Dipl. Biologe u. Wanderführer)
Einkehrmöglichkeiten:
Rachlalm almtypische Brotzeiten; geöffnet Anfang Juni - Ende September; Dienstag Ruhetag
Hefteralm almtypische Brotzeiten; geöffnet von Mitte Mai - Mitte Oktober; Montag immer nur bis 16 Uhr geöffnet.
Rottauer Mojeralm almtypische Brotzeiten; geöffnet Anfang Juni - Ende September
Berggasthof Staffn-Alm Verpflegung lt. Speisekarte; ganzjährig geöffnet; November und April geschlossen
Bergbadstüberl am Biotop-Weiher Verpflegung lt. Speisekarte; November - April Mittwoch Ruhetag, im Sommer kein Ruhetag
- Wanderkarte: „Achental", Top. Karte − 1:25.000
- Kombinierte Rad- und Wanderkarte: „Chiemgau Nr. 3", Flugsichtkarte − 1:30.000
Ersten Eindruck verschaffen
Über unsere interaktive Wanderkarte können Sie sich vorab einen ersten Eindruck über die Wanderung verschaffen. Hier finden Sie ausführliche Beschreibungen, Kartenausschnitte und wertvolle Tipps für Ihre Planung.


