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„Sagt ein Trompeter zum anderen …“
Kinderkonzert 2011
Von einer kurzen Begrüßung abgesehen, hatte Musikschulleiter Wolfgang Diem keine weiteren Pflichten mehr beim Kinderkonzert der Musikschule Grassau, denn die Moderation war Sache der musizierenden Kinder. Mitglieder des jüngsten Bläserquartetts führten selbst durch das Programm. Dem Publikum, das alle Plätze der Grassauer Aula füllte und in dem viele Familien mit zahlreichen, oft noch kleineren Kindern zu sehen waren, gefiel das sehr gut: ein Konzert mit eigener, schwungvoller Energie und mit munterer Musizierfreude. Über 50 Musikschüler und –schülerinnen bis 11 Jahre zeigten ihr Können. Interessant die Schwerpunkte: Saiteninstrumente, Klavier und Holzblasinstrumente standen im Mittelpunkt, Blechblasinstrumente blieben die Minderheit. Auch der Kinderchor, geleitet von Sandra de Crescenzo, trat auf. Er lädt übrigens am 1. Juli zu einer Premiere ein, und zwar einem Musiktheaterstück mit dem neugierig stimmenden Titel „Die Grazzowis“.
Die Musikschule Grassau hat ein breites Fächerangebot. Davon konnten sich im Anschluss an das Konzert die Familien selbst ein Bild machen. In vielen Klassenzimmern stellten die Musiklehrer Instrumente vor. Und von der Posaune bis zum Cello konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie man damit umgeht und welche Töne beim ersten Mal so herauskommen. Vielleicht haben einige Gefallen daran gefunden? Die Musikschule Grassau nimmt noch bis zum 23. Mai Anmeldungen für das nächste Schuljahr entgegen.
Musikschulleiter Diem meinte, er freue sich immer sehr auf das jährliche Kinderkonzert und die selbständigen jungen Musikanten, auf ihre Darbietungen, auf die Eisgutscheine und auf die Witze, die die kleinen Moderatoren erzählen. Zum Beispiel diesen: „Sagt ein Trompeter zum anderen: ‚Du übst jeden Tag acht Stunden? Das könnte ich nicht.‘ Sagt der andere: ‚Man muss wissen, was man will.‘ – ‚Und was willst du?‘ – ‚Die Wohnung nebenan.‘“ - ugr



