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Das Klima
Das Klima
Aus Unterlagen des Deutschen Wetterdienstes:
In bioklimatischer Hinsicht handelt es sich um ein Reizklima, abgemildert durch die Muldenlage innerhalb des Tales, die mit ihrer fast allseitigen Bergumrahmung einen gewissen Windschutz bietet. Der Tatsache, dass Tallagen zu extremeren Temperaturverhältnissen neigen, wirkt das gut entwickelte lokale Windsystem entgegen.
Das Jahresmittel der Temperatur liegt im Tal bei 7 bis 7,5 Grad, in Hanglagen 7,5 bis 8 Grad. Während der wärmste Monat Juli allgemein Temperaturmittel von ca. 17 Grad aufweist, zeigt der kälteste Monat Januar im Tal rund -3 Grad, in Hanglagen -1 bis -1,5 Grad. Die Anzahl der Sommertage mit mindestens 25 Grad erreicht 25 bis 30 Tage, die der Frosttage 95 bis 115 und diejenige der Tage mit Dauerfrost 25 bis 30. Im Vergleich zum Flachland sind im Sommer ausgesprochene Spitzentemperaturen selten (z.B. heisse Tage mit mindestens 30 Grad), im Winter sind die Hanglagen milder als der Talgrund, der den sonstigen Verhältnissen längs des Alpennordrandes entspricht.
Die Sonnenscheindauer beträgt auf der Chiemsee-Ebene 1750 bis 1800 Stunden, in freieren Lagen 1650 bis 1700 Stunden, in Lagen mit stärkerer Horizontabschirmung 1550 bis 1600 Stunden. Dies bezieht sich jedoch nur auf die direkte Sonnenstrahlung, die in den Früh- und Abendstunden durch die Berge mehr oder weniger vermindert werden kann. Die Bewölkungsverhältnisse sind einheitlich, im langjährigen Mittel bleiben rund 60% der Himmelsfläche mit Wolken bedeckt. Etwa 48% der jeweils geographisch möglichen Sonnenscheindauer werden dadurch auch tatsächlich erreicht. Im Winterhalbjahr (Oktober bis März) erreicht die Sonnenscheindauer im Achental mit rund 575 Stunden 45 bis 75% mehr als in den west- und norddeutschen Großstädten.

