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Kirchen und Kapellen
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Pfarrkirche Grassau "Mariä Himmelfahrt"
Mehr als 1.000 Jahre alt. Im Turm noch romanische Fensteröffnungen, an den Außenmauern gotische Stütz- und Strebepfeiler, große Barockfenster und im Inneren Stuckdekoration der berühmten „Zuccalli-Familie".
"Kriegergedächtniskapelle"
Ehemalige Totenkapelle in Grassau. Zugang von der Westseite des Pfarrkirchenturmes. Sämtliche Fresken und Ölbilder entstanden um 1700 bei der barocken Umgestaltung der Pfarrkirche.
"Lindenkapelle" in Grassau
In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden und „verewigt" auf dem Fresko des Chorgewölbes in der Pfarrkirche Grassau. Heute noch Wendepunkt der Fronleichnamsprozession.
"St Leonhardi-Kapelle" in Grassau/Weiher.
Erbaut nach dem 30jährigen Krieg. St. Leonhard war der wichtigste Schutzpatron für die ländliche Bevölkerung. Die Tradition des Leonhardi-Rittes hat sich bis heute erhalten (Alljährlich am letzten Sonntag im Oktober).
Pfarrkirche "St. Michael" in Rottau
Diese Kirche muss eine sehr frühe „Vorgängerin" gehabt haben, denn „St. Michael" ist ein uraltes Patrozinium. Im Verlauf des Landshuter Erbfolgekrieges wurde die Rottauer Kirche mit 7 Bauernhöfen durch Brand vernichtet. Eine spätgotische Kirche wurde 1548 geweiht, deren Turm wurde in die heutige Kirche integriert.
St. Leonhardi-Kapelle in Rottau
An der Bundesstraße gelegen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und umfassend restauriert in den Jahren 1996/1997.
"Schnappenkirche" auf dem Schnappenberg
1.100 m Höhe (von Grassau und Rottau aus gut sichtbar), dem Hl. Wolfgang geweiht. Bis 1803 Wallfahrtskirche.
Der Legende nach wurde Ritter Marquart an dieser Stelle überfallen und tödlich verwundet. Die ursprüngliche Kirche aus Holz wurde im 30jährigen Krieg aus Stein erbaut.
"Maria zu den 7 Linden"
Das Kirchlein in Raiten stammt aus dem Mittelalter.
Im 15. Jahrhundert wurde der romanische Chor durch einen gotischen ersetzt und im 16. Jahrhundert ein Turm hinzugefügt. Jedes Jahr findet dorthin im Mai (Christi Himmelfahrt) eine große Trachtenwallfahrt statt.
"Streichenkirche St. Servatius"
In Schleching/Ettenhausen. Entstanden in der Romanik, birgt verschiedene Kostbarkeiten aus gotischer Zeit (z. B. Flügelaltäre). Diese Kirche ist ein bedeutendes Kulturdenkmal, besonders wegen der reichen Wandmalerei auf dem 15. und 16. Jahrhundert.
Pfarrkirche "St. Remigius" in Schleching
Ein typischer Saalbau aus der Zeit um 1737. Im Inneren feine, höfische Rokoko-Stuckatur. Auffallend sind die schönen Kirchenfenster in verschiedenen Architektur-Formen.
"St Peter und Paul" auf dem Westerbuchberg/Übersee
Heutiger Bau aus gotischer Zeit mit Orginalfresken. Untersuchungen des Denkmalamtes ergaben, dass die Südmauer aus Steinen der Römerzeit errichtet wurden. Der Hügel hatte zurzeit von Kaiser Augustus eine strategisch wichtige Lage: gegenüber am anderen Ufer des Chiemsees befand sich ein kleines Kastell.
"St. Andreaskirche" in Staudach-Egerndach
Die Kirche stammt aus der 2.Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Chorraum ist noch das spätgotische Netzgewölbe erhalten geblieben.
Ebenfalls aus gotischer Zeit ist das Rundbogenportal und ein Apsisfenster. Die heutige Innenausstattung stammt aus der Epoche des Barocks und kam nach Umbauten 1867 und 1895 in die Kirche.
Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" in Prien
Spätbarocker Bau. Das Deckengewölbe (20 m lang) zeigt die „Seeschlacht von Lepanto". Der Hofmaler Johann Baptist Zimmermann (bekannt durch die Wieskirche) schuf die Stuckaturen und die Fresken. Innenausstattung im Stil des Rokoko.
"St. Jakobus d. Ä." in Urschalling
Vor 60 Jahren wurde durch einen Zufall ein romanischer Freskenzyklus aus dem 12. Jahrhundert und gotische Wandmalerei aus der Zeit um 1400 entdeckt. Es ist die bedeutendste Kirchenmalerei des gesamten südlichen und nördlichen Alpenraumes.
"Schlosskapelle von Ising/Seebruck"
Mit einem viel verehrten Gnadenbild. Schon im 15. Jahrhundert Ziel vieler Wallfahrer. Das Innere der Kirche wurde 1751 umgestaltet und stuckiert mit einem zarten Laub- und Gitterwerk. Ausgrabungen ergaben, dass an dieser Stelle der Gutshof einer Römerfamilie stand, der „Villa Usinga" hieß.

