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Die Blockflöte
Caroline Schmid
Die Blockflöte steht heute zu Unrecht in dem Ruf eines ausschließlichen Anfänger- Instrumentes. Tatsache ist: Es gibt leider hierzulande nur wenige Erwachsene, die sich ernsthaft mit diesem Instrumentarium auseinandersetzen. Auf alle Fälle hat die Flöte einen erlebnisreichen Geschichtshintergrund.
Blockflöten sind in der Regel dreiteilig und bestehen aus Kopfstück, Mittelstück und Fußstück. Es gibt sie in den hauptsächlichen Stimmungen Sopran, Alt, Tenor und Bass. Die Bassblockflöte verfügt i. d. R. über eine spezielle Anblasvorrichtung, den S-Bogen. Alle Flöten werden so angeblasen, dass die Luft an einer Kante (Spalte) gebrochen wird. Die so entstehende Schwingung ist wiederum als Ton zu hören. Durch Öffnen von Tonlöchern wird die Luftsäule verkürzt und somit die Töne höher. Bereits Vorschulkinder sind in der Lage, die Griffe der Blockflöte zu erlernen und einfache Lieder zu spielen. Daher kommt auch die massenhafte pädagogische Verwertung im Anfänger-Bereich.
Im Konzertbetrieb ist sie immer mehr von der Travers-Flöte (Querflöte) verdrängt worden. Trotzdem buhlen vor allem im Liebhaberbereich zahlreiche Ensembles um die Gunst der Hörer. Im professionellen Bereich gibt es eine Hand voll exzellenter Blockflöten-Spieler.
Im Original von Georg Holzner

